Der Vorstandsrat des VBEW hat am 21. April 2026 in Oberstdorf getagt. Zwei wichtige Punkte waren die Stärkung der Resilienz kritischer Infrastrukturen sowie der Jahresabschluss des Verbands für das Geschäftsjahr 2025.
Ein zentraler Schwerpunkt der Sitzung war der Impuls „Deutschland resilient machen“ von Brigadegeneral Thomas Hambach vom Landeskommando Bayern der Bundeswehr. Hambach ordnete die aktuelle sicherheitspolitische Lage ein und unterstrich die wachsende Bedeutung des Schutzes kritischer Infrastrukturen, auch im Lichte internationaler Entwicklungen. Die Bundeswehr sieht ihre Rolle dabei vor allem beratend und unterstützend; zugleich wurde der weitere strukturierte Austausch mit der Branche ausdrücklich begrüßt.
In diesem Kontext diskutierte der Vorstandsrat die strategischen Leitlinien des VBEW zur Stärkung der Resilienz der Energie‑ und Wasserversorgung. Vor dem Hintergrund einer verschärften hybriden Bedrohungslage betonten die Mitglieder die Notwendigkeit klarer Zuständigkeiten, pragmatischer gesetzlicher Rahmenbedingungen und einer engen Zusammenarbeit von Staat, Sicherheitsbehörden und Versorgungsunternehmen.
In weiteren Tagesordnungspunkten beschloss der Vorstandsrat die Aufnahme neuer Mitglieder sowie neue Besetzungen in Lenkungsausschüssen. Berichte aus Berlin und Brüssel, aktuelle regulatorische Themen, Sachstände zu NEST, Großspeichern, Wassercent, Biogaseinspeisung und Finanzierung der Energiewende wurden vorgetragen und diskutiert. Zudem informierte die Geschäftsstelle über kommende Veranstaltungen, Projekte und personelle Entwicklungen im Verband.